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Gelbbauchunke

Die Gelbbauchunke (Bombina variegata), auch Bergunke genannt, ist mit nur 35 - 56 mm ein relativ kleiner Froschlurch. Die Gelbbauchunke ist streng geschützt (BNatSchG), sie gilt in Deutschland als gefährdet, in Bayern als stark gefährdet. Ursächlich hierfür ist vor allem der fortschreitende Verlust ihres Lebensraums, denn die Gelbbauchunke besiedelt temporäre Klein- und Kleinstgewässer auf lehmigem Grund. Diese waren früher, durch dynamisch sich verändernde Bach- und Flussauen, reichlich gegeben, heute ist die Gelbbauchunke meist auf Ersatzbiotope, wie z.B. wassergefüllte Fahrspuren, Gräben oder Kiesgruben angewiesen.

Ihre Hauptlaichzeit hat die Gelbbauchunke von Mai bis Juni. Die innerhalb weniger Tage aus dem Ei schlüpfenden Kaulquappen benötigen etwa 1 bis 2 Monate bis zum Abschluss ihrer Metamorphose, danach entwickeln die Jungtiere an Land eine große Mobilität, was die Besiedlung neu entstandener Biotope erleichtert.

Tagsüber versteckt sich die Gelbbauchunke meist unter Steinen oder Totholz. In der Dämmerung oder in der Nacht geht sie auf die Jagd nach Würmern und Gliederfüßlern. Die Gelbbauchunke überwintert in frostfreien Verstecken an Land.