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Alpensalamander

Der Alpensalamander (Salamandra atra) gehört zur Ordnung der Schwanzlurche (Caudata). Er ist eine landlebende Art und kommt bei uns in mittleren bis hohen Lagen der Alpen vor. Der Alpensalamander ist streng geschützt (BNatSchG), gilt aber in Deutschland als ungefährdet. Er kommt jedoch nur regional gelegentlich häufiger vor.

Lebensraum des Alpensalamanders sind feuchte Laub- und Mischwälder, Alpenweiden oder Schutthalden. Als nachtaktive Art ist er tagsüber unter der Laubstreu, Steinen oder Totholz versteckt. Nach Regenfällen ist er auch tagsüber zu sehen. Der Alpensalamander ernährt sich meist von Insekten, Spinnen, Asseln, Schnecken und Regenwürmern. Zur Verteidigung scheidet er ein giftiges Hautsekret aus.

Eine große Besonderheit ist, dass das Weibchen des Alpensalamanders (einzigartig unter den mitteleuropäischen Schwanzlurchen) ein bis zwei voll entwickelte lungenatmende Jungtiere an Land zur Welt bringt. Sie sind sofort lebensfähig und auch unabhängig von Gewässern.

Die kalte Jahreszeit übersteht der Alpensalamander in Winterstarre in einem unterirdischen Versteck.