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Kammmolch

Der Nördliche Kammmolch (Triturus cristatus), im deutschen Sprachraum meist einfach Kammmolch genannt, kommt in fast ganz Deutschland vor. Da er jedoch selten ist, gibt es zahlreiche Verbreitungslücken. Er ist streng geschützt (BNatSchG) und gilt laut Roter Liste D als gefährdet, in Bayern als stark gefährdet.

Der Kammmolch überwintert meist an Land und kehrt im Frühjahr an sein Laichgewässer zurück, in dem er sich dann bis etwa August aufhält. Die Laichzeit ist in den Monaten April bis Mai.

Zur Paarungszeit entwickeln die Männchen einen hohen, stark gezackten Hautkamm auf Rücken und Schwanz und zeigen ein perlmutt-silbriges Band an den Schwanzseiten (Wassertracht). Nach der Rückkehr an Land, werden diese auffälligen Merkmale zurückgebildet.
Als Laichgewässer werden dauerhaft wasserführende kleinere Weiher und Teiche genutzt, die von einem gut strukturierter Landlebensraum umgeben sind. Der Kammmolch ernährt sich räuberisch von kleineren Wassertieren, an Land von Regenwürmern, Nacktschnecken und Insekten.