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Teichmolch

Der Teichmolch (Lissotriton vulgaris) gehört zur Ordnung der Schwanzlurche (Caudata), er ist der häufigste der fünf bei uns vorkommenden Arten von Wassermolchen. Er ist besonders geschützt (BNatSchG) und steht in Bayern auf der Vorwarnliste bedrohter Arten. Seine Bestandszahlen schwinden durch Zerstörung von Gewässern, künstlichen Fischbesatz in Kleingewässern, Rodung von Hecken und Feldgehölzen oder durch den Straßenverkehr.

Der Teichmolch ist sehr anpassungsfähig und bewohnt als Kulturfolger vielerlei Landhabitate, z.B. Grünlandgebiete mit Hecken, Waldränder, naturnahe Gärten und Parks, aufgegebene Kiesgruben sowie Uferränder von Gewässern. Als Laichgewässer werden kleinere, verkrautete und zumindest zeitweilig besonnte Tümpel, Weiher und Gräben bevorzugt.

Der Teichmolch ernährt sich nachtaktiv u.a. von Insekten und Würmern. Tagsüber hält er sich unter Steinen, Laub oder Wurzeln versteckt. Zur Zeit des Wasseraufenthaltes im Frühjahr und Frühsommer werden vor allem Kleinkrebse, aber auch Froschlaich und Kaulquappen gefressen.