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Eintagsfliegen

Die Ordnung der Eintagsfliegen (Ephemeroptera) enthält die ursprünglichsten unter den Fluginsekten (Pterygota). Sie haben verwandtschaftlich mit den Fliegen (Brachycera) aus der Ordnung der Zweiflügler (Diptera) nichts zu tun, sondern sind mit den Ordnungen der Libellen (Ordonata) und der Steinfliegen (Plecoptera) verwandt.

Als erwachsene Insekten nehmen sie keine Nahrung mehr auf; ihre kurze Lebenszeit, von höchstens ein paar Tagen, dient ausschließlich der Fortpflanzung. Die Entwicklung vom Ei zur Larve erfolgt im Wasser, das sie erst kurz vor dem Erreichen des Erwachsenenstadiums verlassen. Danach fliegen sie, meist in großen Schwärmen, in Gewässernähe, auf der Suche nach dem anderen Geschlecht. Aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegen Gewässerverschmutzungen sind viele Arten vom Aussterben bedroht. Sie gelten daher auch als Bioindikator für die Güte eine Gewässers.

Auf eine Unterteilung der (vergleichsweise wenigen) heimischen Arten nach Familien wird verzichtet.
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    Braune Maifliege