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Große Knotenameise

Die Große Knotenameise (Manica rubida) gehört innerhalb der Unterfamilie der Knotenameisen (Myrmicinae) zur Gattung Manica. Sie gilt laut Roter Liste D, ebenso wie in Bayern, als gefährdet. Eine junge Königin kann selbstständig eine neue Kolonie gründen, sie verlässt die Brutkammer aber zur Nahrungsaufnahme. Sobald Arbeiterinnen geschlüpft sind, ist die Königin nur noch mit der Eiablage beschäftigt. Eine Kolonie kann mehrere tausend Individuen zählen und besteht oft aus ausgedehnten Zweignestern. Die Große Knotenameise ist sehr wehrhaft und ihr Stich ist besonders schmerzhaft.

Lebensraum: nicht zu trockene oder warme Orte, z.B. Sandböden in Flussauen und Kiesgruben.
Nahrung: Insekten sowie Honigtau von Blattläusen.
Vorkommen: ganzjährig, Schwärmzeit: hauptsächlich Ende April bis Mitte Juni.
Körperlänge: Königin 9,5–13 mm, Arbeiterin 8–9 mm, Männchen 8–10 mm.