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Große Wiesenameise

Die Große Wiesenameise (Formica pratensis) gehört zur Unterfamilie der Schuppenameisen (Formicinae) und dort zur Gattung der Waldameisen (Formica). Die Ameise und ihre Nester sind in Deutschland besonders geschützt (BArtSchV), sie steht außerdem auf der Vorwarnliste bedrohter Arten, in Bayern ist sie gefährdet. Der Ameisenstaat lebt meist in einem einzigen Nest und hat meist nur eine Königin.

Die Große Wiesenameise pflegt symbiotische Beziehungen zu verschiedenen Raupen von Bläulingen (z.B. Alexis-Bläuling (Glaucopsyche alexis) Storchschnabel-Bläuling (Aricia eumedon) und Zahnflügel-Bläuling (Polyommatus daphnis), deren süße Ausscheidungen sie frisst; sozusagen als Gegenleistung wird die Raupe vor Feinden geschützt.

Lebensraum: gut besonnte, offene Stellen, mit eingestreuten Büschen oder Bäumen, z.B. Trockenrasen, Heiden, Wiesenhänge, Wegränder und Böschungen.
Nahrung: Insekten und anderen kleineren Beutetiere, sowie Honigtau der Blattläuse.
Vorkommen: ganzjährig, 2 Generationen, Schwärmzeit: Ende April bis Mitte Juli und Mitte August bis Ende September.
Körperlänge: Königin 9 - 11 mm, Arbeiterin 4,5 – 9,5 mm, Geschlechtstiere 9 – 11 mm.