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Rote Knotenameise

Die sehr häufige Rote Knotenameise (Myrmica rubra), auch Rote Gartenameise genannt, gehört zur Unterfamilie der Knotenameisen (Myrmicinae) und zur Gattung der „Roten Ameisen“ (Myrmica). Sie zählt zu den in Deutschland am weitesten verbreiteten Ameisenarten und gilt als ungefährdet. Ein Volk hat meist mehrere Nester, mit durchschnittlich 15 Königinnen und 1000 Arbeiterinnen, es können aber in Einzelfällen auch wesentlich mehr sein. Arbeiterinnen und Königinnen besitzen einen Giftstachel. Die Rote Knotenameise ist eine Wirtsameise verschiedener Bläulingsarten, z.B. Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläulings (Phengaris nausithous) und Lungenenzian-Ameisenbläuling (Phengaris alcon, syn. Maculinea alcon, Glaucopsyche alcon), auch Kleiner Moorbläuling genannt.

Lebensraum: feuchte und halbschattige Standorte, u.a. Wiesen, Gärten, Wäldern und Buschland.
Nahrung: Aas, Insekten, Nektar, Honigtau, auch Teile von Pflanzensamen.
Vorkommen: ganzjährig, Schwärmzeit: meist Mitte August bis Mitte September.
Körperlänge: Königin 5 – 7,5 mm, Arbeiterin 4 - 6 mm, Männchen 4 – 5 mm.