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Gemeine Sandbiene

Die Gemeine Sandbiene (Andrena flavipes), auch (Gemeine) Erdbiene genannt, kommt weit verbreitet und meist häufig vor, da sie relativ anspruchslos, sowohl bezüglich ihres Lebensraums, als auch bezüglich ihrer Nahrung ist. Die Gemeine Sandbiene gilt daher als ungefährdet. Sie ist eine einjährige Solitärbiene. Die Weibchen graben ihre Nester ca. 20 cm tief in sandigen oder lehmigen Boden. Jedes Nest enthält 2 - 3 Brutzellen die mit einem Vorrat aus Nektar und Pollen gefüllt werden, auf den jeweils ein Ei abgelegt wird. Die Larven entwickeln sich schnell und verpuppen sich schließlich. Im nächsten Frühjahr schlüpft dann die fertige Biene (Imago) aus der Brutröhre. Manchmal nisten bis zu mehreren hundert Bienen in einer Kolonie. Die Weibchen sehen der Honigbiene (Apis mellifera) sehr ähnlich.

Lebensraum: offene, sandige oder lehmige Stellen, z.B. Waldränder, Wiesen, Sand- und Kiesgruben, Heiden, Gärten und Parks.
Nahrung: Nektar und Pollen sehr verschiedener Pflanzen, u.a. von Doldengewächsen (Apiaceae), Korbblütlern (Asteraceae), Kreuzblütlern (Brassicaceae).
Zwei Generationen, Vorkommen: Mitte März bis Ende Mai und Ende Juli bis Mitte September. Die Männchen kommen etwas früher als die Weibchen vor.
Körperlänge: 10 - 14 mm.
Kuckuck (Brutparasit): Wespenbiene Nomada fucata.

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