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Kegelbienen

Die Kegelbienen (Coelioxys) sind eine Gattung von Solitärbienen, die innerhalb der Bienen (Apiformes) zur Familie der Bauchsammler (Megachilidae) gehören. Namensgebend ist der kegelförmige Hinterleib der Weibchen. Die Männchen (Drohnen) kann man an den Dornen am Hinterleibsende erkennen.

Die Kegelbienen sind allesamt Kuckucksbienen (Brutschmarotzer) von verschiedenen Wildbienen, z.B. Mauerbienen (Osmia), Pelzbienen (Anthophora), Bastardbienen (Trachusa) und Blattschneiderbienen (Megachile). Da die Kegelbienenarten meist ganz spezifische Wirtsarten haben und diese zum Teil selten geworden sind, zählen auch einige Kegelbienen zu den gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Arten.

Das Kegelbienen-Weibchen sticht mit ihrem spitzen Hinterleib in die verschlossene Brutzelle der Wirtsbiene und legt ihr Ei auf den Nahrungsvorrat (Pollen). Die Larve schlüpft rasch, ernährt sich vom Nahrungsvorrat und frisst dann Ei oder Larve der Wirtsbiene. Kegelbienen brauchen als Kuckucksbienen keine Einrichtung zum Sammeln von Pollen.

Flugzeiten von Mai bis September, abhängig von der Wirtsbiene.

Eine Unterscheidung der Arten ist anhand von Fotos kaum möglich.