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Steinhummel, Grashummel

Wegen ihrer Ähnlichkeit werden hier zwei Arten beschrieben:

Steinhummel
In Mitteleuropa gehört die Steinhummel (Bombus lapidarius) zu den häufigsten und bekanntesten Hummelarten. Sie leistet einen wichtigen Beitrag beim Bestäuben von Wild- und Nutzpflanzen. Ihr Nest baut sie gerne unter Steinhaufen und in Mauerspalten. Ein Volk der Steinhummel umfasst etwa 100 bis 200 Tiere. Nur die Königin überlebt den Winter und gründet im Frühjahr einen neuen Staat. Die Steinhummel ist derzeit ungefährdet. Ein Unterscheidungsmerkmal zur Grashummel sind die schwarzen Haare des Körbchens auf den Hinterschienen.

Lebensraum: in vielen naturnahen Bereichen.
Trachtpflanzen: vielerlei Pflanzenarten.
Flugzeit: Königinnen: Anfang April bis Anfang Mai,
Arbeiterinnen: Ende April bis Ende August,
Jungköniginnen und Drohnen (Männchen): Ende Juni bis Mitte September.
Körperlänge: Königin 20 - 22 mm, Drohnen 14 - 16 mm, Arbeiterin 12 – 16 mm.

Grashummel
Die Grashummel (Bombus ruderarius) kommt in Mitteleuropa weit verbreitet vor, ist aber seltener als die Steinhummel und gilt laut Roter Liste D als gefährdet. Ihr Nest baut sie meist oberirdisch aus trockenem Gras, Laub und Moos, in Form einer Nistkugel. Ein Volk der Grashummel umfasst etwa 50 bis 100 Tiere. Nur die Königin überlebt den Winter und gründet im Frühjahr einen neuen Staat. Ein Unterscheidungsmerkmal zur Steinhummel sind die rötlich bis gelborangen Haare des Körbchens auf den Hinterschienen.

Lebensraum: Offene Landschaften, Gärten und Parks.
Trachtpflanzen: viele Pflanzenarten, z.B. Klee, Beinwell und Wicken.
Flugzeit: Königinnen: ab Mitte April,
Arbeiterinnen: ab Mitte Mai,
Jungköniginnen und Drohnen (Männchen): ab Ende Juli.
Körperlänge: Königin 16 - 18 mm, Drohnen 12 - 14 mm, Arbeiterin 9 – 18 mm.