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Gemeine Furchenbiene

Die schlanke Gemeine Furchenbiene (Lasioglossum calceatum) gehört zur Familie der Halictidae. Sie hinsichtlich des Lebensraumes sowie der Trachtpflanzen besonders flexibel und gilt daher in Deutschland als ungefährdet. Die bis zu 30 cm tiefen Nester werden in vegetationsarmem bis stärker bewachsenem Boden selbst gegraben, meist in Kolonien. In wärmeren Gebieten auch zwei Generationen.

Das Weibchen (Königin) beginnt im Frühling, nach der Überwinterung, mit der Brut. Daraus entwickeln sich unbegattete Weibchen (Arbeiterinnen), die neue Brutzellen anlegen. Die Königin legt weiter Eier, aus denen sich im Sommer oder Spätsommer geschlechtsreife Männchen (Drohnen) und Weibchen entwickeln, die sich verpaaren. Die begatteten Weibchen überwintern dann in selber gegrabenen Löchern oder im Geburtsnest und beginnen im Frühjahr als Königinnen den Zyklus von neuem.

Lebensraum: verschiedene trockenwarme bis kühlfeuchte Lebensräume (Ubiquist), auch in Parks und Gärten.
Nahrung: Nektar und Pollen von verschiedenen Blütenpflanzen (polylektisch).
Vorkommen: überwinterndes W (Königin) ab März/April, ihre Nachkommen (1 – 2 Generationen) bis Oktober, M Juli–Oktober.
Körperlänge: 8 - 10 mm.
Kuckuck (Brutparasit) die Blutbiene Sphecodes monilicornis.