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Sechsbindige Furchenbiene

Die Sechsbindige Furchenbiene (Halictus sexcinctus) gehört zur Familie der Halictidae. Sie ist gut erkennbar an ihren sechs schmalen weißlichen Tergitbinden. Die Sechsbindige Furchenbiene kommt in Deutschland weit verbreitet vor, gilt aber laut Roter Liste D als gefährdet, in Bayern steht sie auf der Vorwarnliste. Sie ist besonders geschützt (BArtSchV).

Die Sechsbindige Furchenbiene nistet solitär, manchmal auch kommunal und gerne in größeren Kolonien. Ihre Nester gräbt sie gerne in sandige Steilwände, aber auch auf spärlich bewachsenen, ebenen Böden. Die Weibchen sind sehr langlebig, so dass sie oft noch gleichzeitig mit ihren Nachkommen fliegen. Die Paarung der jungen Weibchen findet im Sommer statt, die begatteten Weibchen überwintern dann und bauen im nächsten Frühjahr ein neues Nest.

Lebensraum: Sandige, warme Gebiete, z.B. Heiden, Sand- Lehm- oder Kiesgruben, Trockenrasen, Ruderalflächen.
Nahrung Imago: Nektar von verschiedenen Blütenpflanzen (polylektisch), gerne Korbblütler.
Nahrung Larve: Pollen-Nektargemisch.
Vorkommen: überwinterndes W ab April, ihre Nachkommen ca. Juli bis Oktober, dann überwintern sie; die Männchen sterben nach der Paarung im Sommer.
Körperlänge: 13 - 16 mm.
Kuckuck (Brutparasit): die Blutbiene Sphecodes gibbus.