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Hornisse

Die Hornisse (Vespa crabro) ist die größte in Mitteleuropa lebende staatenbildende Faltenwespe. Der Hornissenstaat kann im Herbst einige hundert Tiere umfassen. Die Hornisse ist in Deutschland besonders geschützt (BArtSchV), aber ungefährdet. Die Hornisse bildet einjährige Staaten, nur die begatteten jungen Königinnen überleben. Die Königin beginnt im Frühjahr alleine mit dem Bau des Nests, das sie in Baumhöhlen, Nistkästen oder Schuppen anlegt. Das Nest wird aus einer papierartigen Masse aus zerkautem Holz angefertigt. In die erste Wabe legt sie befruchtete Eier, aus denen Larven schlüpfen, die sie selbst bis zur Verpuppung mit Insekten füttert. Aus diesen Larven entstehen Arbeiterinnen, die der Königin dann fast alle Arbeiten abnehmen.

Die Hornisse ist sehr friedfertig und nicht giftiger als andere Wespen oder Honigbienen. Stechen wird sie nur, wenn sie bedrängt wird oder ihr Nest in Gefahr wähnt.

Lebensraum: Mischwald, Park, Siedlung.
Nahrung: Erwachsene Tiere ernähren sich von Baum- und Pflanzensäften, außerdem fressen sie im Spätsommer auch an Fallobst; die Brut wird mit fast allen überwindbaren Insekten und Spinnen ernährt.
Vorkommen: April bis Oktober; nur die begattete junge Königin überwintert.
Körperlänge: Königin - 35 mm, Arbeiterinnen 18 - 25 mm, Drohnen 21 - 28 mm.