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Maikäfer

Die Maikäfer (Melolontha) sind eine Gattung aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Der am weitesten verbreitete Maikäfer Mitteleuropas ist der Feldmaikäfer (Melolontha melolontha). Im nördlichen und östlichen Europa sowie in einigen Regionen Deutschlands kommt der Waldmaikäfer (Melolontha hippocastani) auf sandigen Böden vor. Die unterschiedlichen Merkmale der beiden Arten sind nicht besonders auffällig: beim Waldmaikäfer endet die Hinterleibsspitze in einem knotigen Fortsatz. Männchen haben große Fühlerfächer mit sieben Plättchen, Weibchen kleinere mit nur 6 Plättchen. Der Maikäfer kann zyklisch in Massen auftreten und Schäden an Bäumen und Pflanzen anrichten, deshalb wurde er früher massiv bekämpft (DDT). Dadurch ist er fast ausgestorben, heute kommt er in einigen Gegenden wieder vermehrt vor. In den Monaten April und Mai gräbt sich der Maikäfer aus der Erde, wo er meist vier Jahre verbracht hat, um sich von der Larve (Engerling) über die Puppe zum erwachsenen Insekt (Imago) zu entwickeln.

Lebensraum: vor allem in Laubwäldern, aber auch auf Wiesen und Feldern.
Nahrung: Imago: Blätter von Laubbäumen; Engerlinge: Pflanzenwurzeln (auch von Nutzpflanzen wie Kartoffel oder Getreide).
Körperlänge: 20 - 30 mm.
Vorkommen/Flugzeit: Ende April bis Mitte Juni.

Die Waldmaikäfer (3. bis 6. Foto) vom Westufer der Lechstaustufe 22 (3 Exemplare), sind insofern bemerkenswert, als die letzten Nachweise gut 50 Jahre zurück liegen.