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Kartoffelkäfer

Der Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) stammt aus Nordamerika. Zusammen mit seinen Futterpflanzen, den Kartoffeln, konnte er sich auch in Europa (und nahezu weltweit) rasch verbreiten. In Deutschland trat er vermutlich erstmals 1877 auf. Der Kartoffelkäfer ist ein guter Flieger, dadurch hat er ein hohes Verbreitungspotential. Da er sich außerdem sehr rasch reproduziert, kam es bald zu Massenbefall und empfindlichen Ernteeinbußen, bis hin zum Totalausfall. Besonders während des Zweiten Weltkrieges entstand eine Kartoffelkäferplage. Ganze Schulklassen wurden damals zum Absammeln der Kartoffelkäfer eingesetzt. Später wurde er mit Chemie oder Bakterien bekämpft. Inzwischen ist der Kartoffelkäfer, durch Befallskontrolle und biologisch vertretbare Bekämpfungsmaßnahmen, kein großes Problem mehr. Außerdem sorgen auch seine Fressfeinde (Vögel, Laufkäfer, Grasfrösche, Kröten, Zauneidechsen und Wanzen) dafür, dass er nicht gleich überhandnimmt.

Lebensraum: überall dort, wo es seine Nahrungspflanzen gibt.
Nahrung Käfer und Larven: Blätter von Kartoffeln (oder anderen Nachtschattengewächsen).
Körperlänge: 7 - 15 mm.
Vorkommen: etwa August bis September.