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Ulmenblattkäfer

Der Ulmenblattkäfer (Xanthogaleruca luteola) gehört zur Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae). Er kommt in Deutschland weit verbreitet vor. Der Käfer lebt in größeren Gruppen auf den Wirtspflanzen. Das Weibchen heftet mehrere Eier auf die Blattunterseite. Die schnell schlüpfenden Larven fressen dann von unten an den Blättern. Da sie die Blattadern stehen lassen, führt dies zu skelettierten Blättern. Bei starkem Auftreten der Larven kann die Ulme (teilweise) entlaubt werden. Zur Abwehr senden die Ulmen Duftstoffe aus, um Erzwespen und Raubwanzen anzulocken. Die Erzwespen parasitieren die Eier, die Wanzen fressen die Eier [nach: Abwehrmechanismen von Pflanzen, Eva Maria Fleig und Sabine Onz]. Zur Verpuppung klettern die Larven am Stamm nach unten und verstecken sich in den Ritzen der Borke. Der geschlüpfte Käfer überwintert an geschützten Orten und fliegt im Frühling wieder seine Wirtspflanzen an.

Lebensraum: dort wo es Ulmen gibt.
Nahrung Käfer und Larven: Blätter der Ulme.
Körperlänge: ca. 6 mm.
Vorkommen Imago (Käfer): ab Frühjahr, die neue Generation überwintert.