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Eichelbohrer

Der Eichelbohrer (Curculio glandium) auch Gewöhnlicher Eichelbohrer genannt, gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Er kommt weit verbreitet und relativ häufig vor und gilt als ungefährdet.

Das Weibchen bohrt mit seinem körperlangen Rüssel ein Loch in eine unreife Eichel. Dazu dreht sie ihrern Kopf hin und her, bis der Rüssel die Schale durchbohrt hat, dann legt sie ein bis zwei Eier in die Eichel. Die bald schlüpfende Larve ernährt sich vom Inneren der Frucht, bis die Frucht im Herbst vom Baum fällt. Daraufhin bohrt sich die Larve nach außen, baut im Boden eine Kammer, in der sie überwintert und sich schließlich im Frühjahr verpuppt. Im Mai/Juni kommt dann der Käfer wieder zum Vorschein.

Lebensraum: dort wo Eichen vorkommen, z.B. in lichten Mischwäldern.
Nahrung: Teile aus dem Inneren der angebohrten Eichel.
Körperlänge: 4 – 7,5 mm.
Vorkommen/Flugzeit: Mai bis September.