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Italienische Schönschrecke

Die Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus) gehört innerhalb der Kurzfühlerschrecken (Celifera) zur Familie der Feldheuschrecken (Acrididae) und zur Unterfamilie der Knarrschrecken (Catantopidae). Sie ist leider in Deutschland vom Aussterben bedroht. Sie macht ihrem Namen Ehre, deshalb soll sie hier gezeigt werden, auch wenn das Foto nicht aus Deutschland stammt. Die Italienische Schönschrecke kommt nur an sehr warmen und trockenen Orten vor. Beispielsweise auf felsigen, schwach bewachsenen Trockenrasen, auf Schutt- und Schotterfeldern und in sandigen Steppen. Dabei ist sie toleranter gegenüber Bewuchs als es z.B. die Rotflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda germanica) ist. Sie kommt in Höhenlagen von 200 – 400 Metern vor, in besonders wärmebegünstigten Gegenden auch deutlich höher. Im Flug kann man sie gut anhand ihrer rosa gefärbten Hinterflügel und roten Hinterschienen erkennen. Ihre Lautäußerungen liegen oberhalb des menschlichen Hörbereichs.

Rote Liste Bayern (2016): vom Aussterben bedroht, D (2011): stark gefährdet.
Lebensraum: siehe Text.
Nahrung: überwiegend krautige Pflanzen (z.B. Kleearten, Natternkopf, Wolfsmilch- und Wegericharten).
Körperlänge: Männchen: 15 – 23 mm, Weibchen: 23 – 34 mm.
Vorkommen (erwachsen) von Juni bis Oktober.