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Frühlings-Wollafter

Der Frühlings-Wollafter (Eriogaster lanestris) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Glucken (Lasiocampidae). Er kam in Deutschland weit verbreitet und häufig vor, steht aber heute, ebenso wie in Bayern, auf der Vorwarnliste bedrohter Arten. Die Weibchen legen ihre Eier auf dünne Ästchen und überdecken sie mit den langen Haaren ihres Afterbusches, um sie vor Fressfeinden zu schützen. Die Raupen leben zwischen Mai und Juni gemeinsam in einem großen, weißen Gespinst, das meist sackförmig von der Pflanze hängt. Erst am Ende ihrer Entwicklung werden sie Einzelgänger und verpuppen sich schließlich am Boden. Die Falter schlüpfen, überwiegend nach nur einer Überwinterung, bereits sehr früh im Jahr.

Lebensraum: Waldränder und verbuschte Bereiche, aber auch Alleen und Parks.
Raupenfutterpflanzen: verschiedene Laubbaum- und Straucharten, bevorzugt Hänge-Birke (Betula pendula) und Schlehe (Prunus spinosa), daneben auch  Eberesche (Sorbus aucuparia), Salweide (Salix caprea) und Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus monogyna) u. a. [Bellmann 2003] und andere Laubbäume, z.B. Linden (Tilia), siehe Foto.
Flugzeit: Mitte März bis Mitte April.
Die Raupen findet man von Mai bis Juli.
Flügelspannweite: 30 – 35 mm.
Die Raupen werden ca. 45 mm lang.

 

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