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Kranich

Der Kranich (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich genannt, ist der einzige Vertreter der gleichnamigen Familie (Gruidae) in Nord- und Mitteleuropa. Seine Bestandsituation ist zunehmend, so dass er derzeit auch in Deutschland als ungefährdet gilt. In Nord- und Mitteldeutschlands leben rund 7000 Brutpaare in Bruchwäldern und Auen. In Bayern brütet der Kranich nicht, ist aber selten als Durchzügler zu beobachten. Noch bis Ende des 19. Jh. brüteten Kraniche auch in Bayern (z.B. im Murnauer Moos).

Kraniche bewohnen Sumpf- und Moorlandschaften in weiten Teilen des östlichen und nördlichen Europas, aber auch einige Gebiete im Norden Asiens. Sie ernähren sich sowohl tierisch, als auch pflanzlich.

Auf dem Zug ins Winterquartier überqueren etwa 100.000 Kraniche alljährlich in südwestlicher Richtung Deutschland, um die kalte Jahreszeit in Frankreich, der spanischen Extremadura oder im Nordwesten Afrikas zu verbringen. Geeignete Schlaf-, Rast- und Nahrungsplätze auf dem Weg dorthin, sind dabei lebenswichtig.

Die Hauptbedrohung für den Kranich ist der Verlust von Lebensräumen (z.B. durch Entwässerungen von Feuchtgebieten oder Intensivierung der Landwirtschaft). Da der Kranich, besonders in der Brutzeit, sehr scheu ist, ist er auch durch menschliche Störungen gefährdet. Auch zur Zugzeit braucht er ungestörte Nahrungs- und Schlafplätze.

Mehr Infos zu den faszinierenden Kranichen hier:
http://www.kraniche.de/