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Spinnentiere

Die Spinnentiere (Arachnida) sind eine Klasse aus dem Reich der Tiere. Zu den Spinnentieren gehören die klassischen Spinnen (Webspinnen), aber auch Weberknechte, Skorpione, Pseudoskorpione und Milben (inklusive Zecken).

Markantestes Merkmal sind ihre vier Paar Laufbeine, was sie, neben dem meist nur zweigeteilten Körper, vor allem von den Insekten unterscheidet.

Am Vorderkörper (Prosoma) bilden Kopf- und Brustbereich eine Einheit, hier entspringen auch die acht Laufbeine. Am Ende des unteren Hinterleibs befinden sich die Spinndrüsen. Am Kopfbereich befinden sich (meist) 6 – 8 Augen, die Taster (Pedipalpen), die Kieferklauen (Chelicerien), in welche die Giftdrüse mündet und schließlich der kleine Mund. Da der kleine Mund nur flüssige Nahrung aufnehmen kann, muss die Beute mit erbrochenem Verdauungssaft zuerst verflüssigt werden.

Zur (Un-) Gefährlichkeit der heimischen Spinnen: (fast) alle Spinnen produzieren ein Gift, mit dem sie ihre Beute erlegen. Sie beißen dabei mit den Kieferklauen zu und injizieren das Gift. In Mitteleuropa gibt es aber keine Spinne, die für den (gesunden) Menschen wirklich gefährlich ist. Meist sind die Spinnen auch zu klein, um die Haut durchdringen zu können. Als schwach giftig gelten z.B. die Kreuzspinnen und die Wasserspinnen, etwas unangenehmer ist der Dornfinger (Cheiracantium punctorium), der aber nur in warmen Gebieten vorkommt und sehr versteckt lebt. Unsere Spinnen sind auch nicht aggressiv und ergreifen bei einer Bedrohung die Flucht, so dass es schon sehr unglücklicher Umstände bedarf, um überhaupt gebissen zu werden.
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    Webspinnen