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Gemeine Sichelschrecke

Die Gemeine Sichelschrecke (Phaneroptera falcata) ist eine Langfühlerschrecke aus der Überfamilie der Laubheuschrecken (Tettigoniidae) und der Familie der Sichelschrecken (Phaneropteridae). Sie ist die einzige mitteleuropäische Sichelschrecke, die voll entwickelte Flügel hat. Die wärmeliebende Gemeine Sichelschrecke kommt in Süd- und Mitteleuropa vor. In Deutschland ist sie im Südwesten zu finden, dehnt ihre nördliche Verbreitungsgrenze aber aus. Im Alpenvorland und in Teilen der Schwäbischen Alb war sie noch vor einigen Jahren selten oder gar nicht zu finden, inzwischen wird sie immer häufiger beobachtet. Das spiegelt sich auch in den Roten Listen: in Bayern stand sie 2003 auf der Vorwarnliste, inzwischen (2016) gilt sie als ungefährdet. 

Siehe dazu: Eberhard Pfeuffer und Peter Hartmann, Berichte des  NWVS 117. Band, 2013, S. 52.

Ergänzend siehe 1. Foto!

 

Rote Liste Bayern (2003): Vorwarnliste, (2016): ungefährdet; D (2011): ungefährdet.
Lebensraum: sehr warme Orte, z.B. auf mageren Halbtrockenrasen, trockenwarmen Magerrasen und Wacholderheiden, auch auf Ruderalflächen.

Alle erfassten Lebensräume.

Nahrung: Verschiedene Laubbäume und Sträucher, vor allem junge Triebe, auch Beeren und Früchte.
Körperlänge: 12 - 18 mm.
Vorkommen (erwachsen) von August bis Oktober.