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Helm-Azurjungfer

Die Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale) gehört zur Unterordnung der Kleinlibellen (Zygoptera) und zur Familie der Schlanklibellen (Coenagrionidae). Sie gilt laut Roter Liste in Deutschland und in Bayern als vom Aussterben bedroht. Sie ist deshalb europaweit eine der Libellenarten mit dem höchsten Schutzstatus. Die Helm-Azurjungfer ist sehr standorttreu, was ihre Fähigkeit sich weiter auszubreiten stark einschränkt. Deshalb wird sie von negativen Veränderungen in ihrem Lebensraum nachhaltig geschädigt.

Gefährdungsursachen:
Zerschneidung ihrer Lebensräume, Gewässerräumung, Uferbefestigung, Wasserentnahme, Verschattung und Nährstoffeintrag von intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Nötige Schutzmaßnahmen:
Verzicht auf durchgängige Gewässerräumungen, Anlage extensiv genutzter, breiter Uferrandstreifen, Verbesserung von Gewässerstruktur und -vielfalt sowie Freistellen beschatteter Gewässer.
[nach: www.bayerns-ureinwohner.de/uploads/tx_dvlbu/Faltblatt_Azuro.pdf , 2015]

Lebensraum: „verwachsene Bachläufe und Wiesengräben der Ebene bis ca. 800 m ü. NN, die sich durch relativ sauberes und kalkhaltiges, langsam fließendes Wasser auszeichnen. Wesentlich für das Vorkommen der Art ist an diesen kleinen Fließgewässern auch eine dichte, wintergrüne Unterwasservegetation vor allem aus Berle (Berula erecta), Wasserminze (Mentha aquatica) und Brunnenkresse (Nasturtium officinale). Daneben werden besonders im Alpenvorland häufig auch Schlenken und Rinnsale in Kalkquellmooren besiedelt“. [https://de.wikipedia.org/wiki/Helm-Azurjungfer, 2015 ]
Flugzeit von Mai bis August.
Flügelspannweite: ca. 30 - 40 mm.