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Sibirische Winterlibelle

Die seltene Sibirische Winterlibelle (Sympecma paedisca) gehört zu den Kleinlibellen (Zygoptera) und zur Familie der Teichjungfern (Lestidae), sie ist, wie alle Libellen, besonders geschützt (BArtSchV) und gilt in Deutschland als stark gefährdet. Sie kommt fast nur im Alpenvorland sowie an den Seenplatten Nordostdeutschlands vor. Im Gegensatz zu fast allen anderen Libellenarten, überwintern die beiden bei uns vorkommenden Arten aus der Gattung der Winterlibellen (Sympecma) als geschlechtsreifes ausgewachsenes Tier (Imago) und nicht als Larve. Die Schwesternart ist die Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca). Die Sibirische Winterlibelle ist stark an Moorgewässer gebunden. Sie besiedelt im Alpenvorland Verlandungsriede von Seen und Weihern, deren Wasserstände schwanken und an die Flachmoore oder Streuwiesen angrenzen. Im Herbst sucht die Sibirische Winterlibelle geeignete Überwinterungsplätze auf, wo sie in Kältestarre fällt. Dies kann auch weiter vom Gewässer entfernt sein. Manchmal kann man sie an warmen Wintertagen auf der Jagd sehen, bevor sie sich wieder in ihr Überwinterungsquartier zurückzieht.

Lebensraum: siehe Text.
Ganzjährig zu beobachten. Flugzeit von August bis November und von März bis Mai/Juni (Paarungszeit).
Flügelspannweite: 40 - 50 mm.