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Uralameise

Die Uralameise (Formica uralensis) gehört zur Gattung der Waldameisen (Formica) in der Unterfamilie der Schuppenameisen (Formicinae). Sie ist vor allem in Osteuropa von Russland bis China verbreitet. In Europa ist sie im Nordosten verbreitet, u.a. auch in Nord-Deutschland. In Deutschland sind nur wenige Fundstellen bekannt. Die Uralameise gründet ihre primären Kolonien sozialparasitär u.a. bei der Schwarzglänzenden Moorameise (Formica picea). Sie baut runde Hügelnester die aus Pflanzenmaterial wie Zweigstückchen und Blättern bestehen.

 

Wie alle Waldameisen kann sie unter Wasser 14 Tage lang überleben. Sie nimmt dabei bedeutend mehr Sauerstoff aus dem Wasser auf, als alle anderen Arten. Sie kann so regelmäßige Flutungen ihres Nestes in den Sümpfen gut überstehen [Hölldobler und Wilson, 1990].

 

Lebensraum: Moorgebiete, bevorzugt mit Gehölzen bewachsene Randbereiche, seltener auf Heiden.

Nahrung: Hauptsächlich Honigtau von Läusen auf Blättern von Buchen oder  Nadeln von Kiefern.

Aktivität: ca. Mitte Februar bis November.
Körperlänge: Arbeiterin 4,5 - 8 mm, Geschlechtstiere 9 - 11 mm.