Update Artenpool aktuell für Juli 2019
Eingetragen am 03.08.2019, 16:03 von Naturfoto

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Wald-Kuckuckshummel (Bombus sylvestris)

 

Der Juli bringt eine Menge interessanter Fotos. Zunächst die Tiere. Gut vertreten sind die Libellen (Odonata) mit einem Weibchen der Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo), einem Männchen der Kleinen Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus) mit Beute, einem Vierfleck (Libellula quadrimaculata), einem Männchen des Großen Blaupfeils (Orthetrum cancellatum), einem Männchen der Großen Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis), eine Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) sowie ein Paarungsrad des Suedlichen Blaupfeils (Orethrum brunneum).

Es folgen die Schmetterlinge (Lepidoptera): ein Feuriger Perlmutterfalter (Argynnis adippe), ein Kleiner Fuchs (Aglais urticae), ein Belegfoto eines Distelfalters (Vanessa cardui) vom massenhaften Einflug auf dem Lechfeld im Juni 2019 und Fotos von Anfang August im Garten am Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii), eine Paarung  des Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia), ein Schornsteinfeger (Aphantopus hyperantus), der in Deutschland vom Aussterben bedrohte und in Bayern stark gefährdete Gelbringfalter (Lopinga achine), ein Weißbindiger Mohrenfalter (Erebia ligea), auch Milchfleck genannt, ein Rostbraunes Wiesenvögelchen (Coenonympha glycerion), auch Rotbraunes Wiesenvögelchen genannt, ein Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola), ein Männchen des Hauhechelbläulings (Polyommatus icarus), der gefährdete Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Phengaris nausithous), der Kreuzdorn-Zipfelfalter (Satyrium spini), er gilt laut Roter Liste in Deutschland als gefährdet, in Bayern gilt er neuerdings (2016) als stark gefährdet, ein Männchen des gefährdete Argus-Bläulings (Plebejus argus), ein Männchen des Rotklee-Bläulings (Polyommatus semiargus),  ein Beilfleck-Rotwidderchen (Zygaena loti), ein Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), die Raupen vom Königskerzenmönch (Cucullia verbasci) und vom Schwan (Sphrageidus similis) sowie das seltene Waldreben-Fensterfleckchen (Thyris fenestrella). 

Bei den Heuschrecken (Orthoptera) zunächst das Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima), in einer seltenen braunen Farbvariante sowie kurz nach der Häutung, die gefährdete  Blauflügelige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans) und ein Brauner Grashüpfer (Chorthippus brunneus).

Bei den Hautflügler (Hymenoptera) sind zu sehen: eine Baumhummel (Bombus hypnorum) und eine Wald-Kuckuckshummel (Bombus sylvestris);  Kuckuckshummeln tragen ihren Namen zurecht, denn sie nutzen nicht nur die Nester anderer Hummeln für ihre Brut, sie lassen ihre Brut auch durch die Arbeiterinnen ihres Wirts-Volkes füttern und versorgen (siehe Info zur Art). Es folgen nicht bis zur Art bestimmbare Furchenbienen (Halictus sp.), eine Natterkopf-Mauerbiene (Osmia adunca) an künstlicher Nisthilfe, die Gemeine Löcherbiene (Heriades truncorum), Lefrancoissche Sklavenameise (Formica lefrancoisi) mit Beute, eine Schmalbauchwespenart (cf. Gasteruption assectator), eine Braunwurzblattwespe (Tenthredo scrophulariae) und die interessante Riesenholzwespe (Urocerus gigas).

Die Zweiflügler (Diptera) sind vertreten mit der Hummel-Waldschwebfliege (Volucella bombylans var. bombylans),  einer Späten Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri), der Wespen-Moderholzschwebfliege (Temnostoma vespiforme), evtl. Verrall's Wespenschwebfliege (cf. Chrysotoxum verralli), der Gemeinen Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus) und der Goldaugenbremse (Chrysops relictus).

Die Käfer (Coleoptera) sind vertreten mit dem Goldglänzenden Rosenkäfer (Cetonia aurata), einer Larve des Asiatischen Marienkäfers (Harmonia axyridis), einem Kleinen Schmalbock (Stenurella melanura), einem Vierbindigen Schmalbock (Leptura quadrifasciata) und einem Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris).

Bei den Schnabelfliegen (Mecoptera) oder Schnabelhaften ist die Gemeine Skorpionsfliege (Panorpa communis) und bei den Schnabelkerfen (Hemiptera) die Streifenwanze (Graphosoma lineatum) zu sehen.

Bei den Reptilien (Reptilia) ist die Ringelnatter (Natrix natrix) und bei den Amphibien (Amphibia) sind der Teichfrosch (Rana 'esculenta') und der Seefrosch (Rana ridibunda) zu sehen.

Zuletzt noch die Spinnentieren (Arachnida): ein Weibchen der Listspinne (Pisaura mirabilis) mit Kokon.

Schließlich die Pflanzen: bei den Nelkenpflanzen (Caryophyllales) sind das Aufgeblasene Leimkraut (Silene vulgaris) und die Steinbrech-Felsennelke (Petrorhagia saxifraga) sowie die Sprossende Felsennelke (Petrorhagia polifera) zu sehen.

Die Hülsenfruchtartigen (Fabsales) sind mit Strand-Wundklee (Anthyllis vulneraria ssp maritima) und Gewöhnlicherm Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) vertreten.

Zum Schluss noch zwei Lebensräume: Pfeifengras-Kiefernwald im Stadtwald Augsburg und eine Ausgleichsfläche (wg. neuer B17) bei Hurlach.

Hier sind die Fotos zu finden!