Update Artenpool aktuell für August
Eingetragen am 29.08.2019, 16:25 von Naturfoto

thumb

Breitflüglige Raupenfliege (Ectophasia crassipennis)

 

Der August bringt nahezu 100 neue Fotos! Ein Schwerpunkt bei den Insekten sind Fotos aus den Lechtaler Alpen. Während die Saison im Flachland früher beginnt und im August schon merklich ausklingt, sind in den Alpen noch viele Arten zu finden. Zunächst die Schmetterlinge (Lepidoptera). Den Anfang machen einige Feurige Perlmutterfalter (Argynnis adippe) die, zusammen mit anderen Arten, eine steinige Stelle aufgesucht haben. Es folgen der Große Hochalpen-Perlmutterfalter (Boloria napaea), auf ca. 2100 m Höhe, der Alpenmatten-Perlmutterfalter (Boloria pales), auf ca. 2400 m Höhe und der Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas aurinia ssp. debilis), auf ca. 2000 m Höhe. Dazwischen der Graubindige Mohrenfalter (Erebia aethiops) von der Hurlacher Heide.  Weiter geht es in den Lechtaler Alpen mit dem Alpen-Wiesenvögelchen (Coenonympha gardetta), auf ca. 2000 m Höhe, dem Thymian-Ameisenbläuling (Phengaris arion), auf ca. 1500 m Höhe, als besonderes Highlight der extrem seltene Dukatenfalter (Lycaena virgaurea), auf ca. 1400 m Höhe, der Zwergbläuling (Cupido minimus) und schließlich  der Dunkle Alpenbläuling (Plebejus glandon) auf 2400 m Höhe. Nach der Raupe des Mittleren Weinschwärmers (Deilephila elpenor) aus dem Garten, folgen die Schrecken (Orthoptera) aus den Lechtaler Alpen: Warzenbeißer (Decticus verrucivorus), auf ca.1400 m Höhe, der Wiesengrashüpfer (Chorthippus dorsatus), auf ca. 1400 m Höhe, der Bunte Grashüpfer (Omocestus viridulus), auf ca. 1400 m Höhe, die Sibirische Keulenschrecke (Gomphocerus sibiricus), auf ca. 2000 m Höhe und zuletzt die Alpine Gebirgsschrecke (Miramella alpina), auf ca. 2400 m Höhe.

Es folgen weitere Insektenarten aus anderen Gegenden: bei den Netzflüglern oder Haften (Neuroptera) ein Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus), bei den Stechimmen (Aculeata) ein Männchen der Blauen Holzbiene (Xylocopa violacea), ein Weibchen (Sommergeneration) der Gemeinen Sandbiene (Andrena flavipes),  eine Rotfransige Sandbiene (Andrena haemorrhoea) und ein Männchen der Gewöhnlichen Schmalbiene (Lasioglossum calceatum). Es folgen die Legimmen (Terebrantia) mit einem Weibchen der Riesenschlupfwespe (Dolichomitus imperator), und einer Schmalbauchwespenart Gasteruption assectator. Bei den Pflanzenwespen (Symphyta) gibt es die Gelbschwarze Blattwespe (Tenthredo vespa). Es folgen die Fliegen (Brachycera) aus den Lechtaler Alpen mit der Gelben Breitbauch-Schwebfliege (Didea alneti), auf ca.1800 m Höhe und der Zweiband-Wespenschwebfliege (Chrysotoxum bicinctum) auf ca. 1500 m Höhe. Aus dem Garten dann einige weitere Fliegen: Graue Fleischfliege (Sarcophaga carnaria), Rotgefleckte Raupenfliege (Eriothrix rufomaculata), die Breitflüglige Raupenfliege (Ectophasia crassipennis) und eine nicht bestimmbare Art aus derselben Gattung (Ectophasia). Auch Käfer (Coleoptera) sind noch in größeren Höhen der Lechtaler Alpen zu finden, z.B.: der Goldglänzende Rosenkäfer (Cetonia aurata), auf 1700 m Höhe und der Kleine Schmalbock (Stenurella melanura), auf 1400 m Höhe.

Sogar ein Grasfrosch (Rana temporaria) war auf 1900 m Höhe zu finden.


Nun kommen noch Fotos verschiedener Tiere von einer Wattwanderung in der Nordsee: Strandkrabbe (Carcinus maenas), Nordsee-Garnele (Crangon crangon), Gemeiner Seestern (Asterias rubens), Wattwurm (Arenicola marina) und Essbare Herzmuschel (Cerastoderma edule).


Das nächste Kapitel sind die Pflanzen. Hier sind zu bewundern: Heideröschen (Daphne cneorum), Gewöhnliches Frühlings-Fingerkraut (Potentilla peumanniana), Rötliches Fingerkraut (Potentilla heptaphylla), Berg-Kronwicke (Coronilla coronata), Distel-Sommerwurz (Orobanche reticulata), Huflattich (Tussilago farfara), Erd-Segge (Carex humilis) und Moorlilie/Beinbrech (Narthecium ossifragum).

 

Am Ende noch einige Pflanzenzeichnungen, die benötigt wurden, weil sie (zusammen mit anderen Pflanzen) als typisch für den Wiesentypus (alpine) Sumpfdotterblumenwiesen (Calthion) gelten. Die Wiese selbst ist als Lebensraum „Lechtaler Alpen/Subalpine Feuchtwiese“ eingefügt.


Hier sind die Fotos zu finden!