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Kreuzkröte

Die Kreuzkröte (Bufo calamita) ist nachtaktiv, ausnahmsweise aber auch tagsüber anzutreffen. Sie ist sehr selten zu finden und streng geschützt (BNatSchG), sie gilt in Bayern als stark gefährdet und in Deutschland als gefährdet. Dies hängt dies hauptsächlich mit ihren Lebensraumansprüchen zusammen, denn sie benötigt, wie die Wechselkröte (Bufo viridis), trockenwarme Gebiete mit lockeren und sandigen Böden. Als Landlebensraum sind vegetationsarme, sandige Flächen ideal, denn dort gräbt sie sich tagsüber ein. Als Wasserlebensraum nutzt sie bevorzugt vegetationsarme, temporäre Gewässer. Das ist zwar ein Risiko für die Brut, stellt aber sicher, dass keine Fische vorhanden sind. Solche Lebensräume sind selten und werden zudem oft beeinträchtigt oder zerstört, da es sich heutzutage meist um Sekundärlebensräume, wie Abbaustellen und (temporäre) Brachflächen handelt. Es bedarf deshalb besonderer Anstrengungen und eigener Schutzgebiete, um diese Art zu erhalten.

Die Kreuzkröte ernährt sich hauptsächlich von Käfern, Ameisen, Fliegen, Spinnen, Würmern und Hundertfüßern. Ihre Laichzeit erstreckt sich hauptsächlich von April bis Juli. Namensgebend ist ein gelber Streifen auf dem Rücken („Kreuz“). Ihre Färbung ist variabel, sie kann grüne oder braune Töne beinhalten.