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Wechselkröte

Die vorwiegend dämmerungs- und nachtaktive Wechselkröte (Bufo viridis) ist sehr selten zu finden und streng geschützt (BNatSchG), sie ist in Bayern vom Aussterben bedroht und gilt in Deutschland als stark gefährdet. Dies hängt hauptsächlich mit ihren Lebensraumansprüchen zusammen, denn sie benötigt trockenwarme Gebiete mit lockeren und sandigen Böden. Als Landlebensraum sind vegetationsarme Flächen mit Versteckmöglichkeiten, als Wasserlebensraum vegetationsarme, fischfreie (temporäre) Gewässer notwendig. Dazu kommt noch das Vorhandensein geeigneter Lebensräume zur Überwinterung. Solche Lebensräume sind selten und werden zudem oft beeinträchtigt oder zerstört, da es sich heutzutage meist um Sekundärlebensräume, wie Abbaustellen und (temporäre) Brachflächen handelt. Es bedarf deshalb besonderer Anstrengungen und eigener Schutzgebiete, um diese Art zu erhalten.

Die Wechselkröte ernährt sich von Spinnen, Insekten, Schnecken, Asseln und Regenwürmern. Ihre Laichzeit erstreckt sich hauptsächlich von April bis in den Mai. Namensgebend ist ihre Fähigkeit, sich heller oder dunkler zu verfärben.