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Aal

Der Europäische Aal (Anguilla anguilla), kurz auch nur Aal genannt, gehört zur Familie der (Süßwasser-) Aale (Anguillidae). Er unterscheidet sich mit seinem schlangenförmigen Aussehen komplett von allen anderen einheimischen Fischarten. Aale sind sehr lichtscheu und nachtaktiv. Die Lebensweise und Fortpflanzung des Aales gab schon immer viele Rätsel auf. Nachdem er ca. 15 Jahre in unseren heimischen Gewässern verbracht hat, wandert er zur Fortpflanzung die Flüsse abwärts ins Meer und dann in das Sargassomeer. Dort sterben die Aale nach dem Ablaichen ab, während die Aallarven zurück nach Europa driften und dort als Glasaale wieder in die Flüsse aufsteigen.

Gefährdung D: gefährdet; Gefährdung Bayern: gefährdet, Schonzeit/Mindestmaß: keine, 50 cm.

Gefährdungsursachen sind vor allem: der übermäßige Fang von Aallarven (Glasaalen) an den Küsten, der aus dem asiatischen Raum eingeschleppte Schwimmblasenwurm und die Gewässerverbauung.

Lebensraum: Er kommt in fast allen Fließgewässern, Weihern und Seen vor.

Nahrung: Insektenlarven, Würmer, Schnecken, kleine Fische und Fischlaich.

Jahreszeitliches Verhalten: im Sommer sehr aktiv, im Herbst Laichwanderungen der Blankaale. Die verbleibenden Aale graben sich im Winter in den Bodenschlamm ein.
Körperlänge, Gewicht, Alter: Weibchen bis 130 cm und 6 kg, Männchen bis 50 cm und 0,3 kg, ca. 15 Jahre.