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Große Blutbiene

Die Große Blutbiene (Sphecodes albilabris) gehört, innerhalb der Familie der Schmal- und Furchenbienen (Halictidae), zur Gattung der Blutbienen (Sphecodes). Sie ist eine Kuckucksbiene (Brutparasit) u.a. der Frühlings-Seidenbiene (Colletes cunicularis). Sie kommt weit verbreitet, aber meist sehr selten vor. Durch Habitatsverlust und fortschreitende Gefährdung ihrer Wirtsbiene gilt sie in Deutschland als gefährdet, in Bayern ist sie derzeit noch ungefährdet. Das Weibchen dringt in das Nest der Wirtsbiene ein, frisst die in der fertigen Zelle befindliche Eier und legt dafür ihre Eier hinein. Die sich entwickelnden Larven ernähren sich dann vom bereits deponierten Nektar- und Pollenvorrat.

Lebensraum: sandige, vegetationsarme Habitate (überall dort wo auch ihre Wirte zu finden sind).
Nahrung Imago: überwiegend Nektar und Pollen von Doldenblütlern (Apiaceae),
Larve: Brutparasit von Wildbienen (siehe Text).
Vorkommen: Überwinterndes Weibchen: Anfang April bis Juni. Ab Juli fliegt die neue Generation und paart sich, die Flugzeit geht dann bis September. Das Männchen stirbt im Herbst, das Weibchen überwintert.
Körperlänge: 11 - 14 mm.