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Hosenbienen

Die Hosenbiene (Dasypoda hirtipes) gehört zur gleichnamigen Gattung (Dasypoda) und zur Familie Melittidae. Sie kommt in Mitteleuropa weit verbreitet vor und ist von den seltenen Hosenbienen noch die häufigste Art. Sie gilt derzeit in D noch als ungefährdet, in Bayern ist sie gefährdet. Generell leidet sie unter dem Schwinden ihres Lebensraums. Namensgebend sind die charakteristischen, sehr langen Sammelhaare an den Hinterbeinen der Weibchen. Die Weibchen bauen ihre Nester in Sand oder lockerer Erde. Dazu graben sie einen 20 bis 60 Zentimeter tiefen, nach unten führenden Gang, von dem aus viele runde Brutzellen angelegt werden. Die Hosenbiene ist eine Solitärbiene. Die Überwinterung erfolgt als Puppe, im Frühsommer schlüpft die nächste Bienengeneration.

Lebensraum: sandige Gebiete (z.B. Sandgruben, Bahndämme, sandige Wegränder, aber auch Sandfugen zwischen Bodenplatten).
Nahrung: Nektar und Pollen bestimmter Korbblütler.
Vorkommen/Flugzeit: Juni bis September.
Körperlänge: 12-15 mm.
Kuckuck (Brutparasit): keiner bekannt, jedoch parasitiert eine Fleischfliege (Miltogramma oestraceum) die Brut.