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Große Höckerschrecke

Die Große Höckerschrecke (Arcyptera fusca) ist eine Kurzfühlerschrecke, sie gehört zur Unterfamilie der Grashüpfer (Gomphocerinae) und zur Familie der Feldheuschrecken (Acrididae). Sie fällt vor allem durch ihre Größe auf. Leider ist sie in Bayern ausgestorben, in Deutschland gilt sie als vom Aussterben bedroht. Ihr letztes Vorkommen in Bayern war auf einer Heide im Stadtwald Augsburg (1. u. 4. - 6. Foto!), diese Population ist seit den 90er Jahren erloschen. Früher kam die Große Höckerschrecke in weiten Teilen Süddeutschland vor. Die Große Höckerschrecke lebt in den subalpinen Gebirgswäldern der Alpen und Pyrenäen bis zu einer Höhe von etwa 1.000 Metern (weiter südlich auch höher), auf besonnten, trockenen, wenig bewachsenen Bergwiesen und -Heiden. Die Männchen sind gute Flieger, die Weibchen sind fluguntüchtig.

Rote Liste Bayern (2016): ausgestorben, D (2011): vom Aussterben bedroht.
Lebensraum: siehe Text.
Nahrung: pflanzlich.
Körperlänge: Männchen 23 - 36 mm, Weibchen 29 - 40 mm.
Vorkommen (erwachsen): Ende Juni bis Oktober.