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Sommergoldhähnchen

Das Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla) gehört, wie das Wintergoldhähnchen, zu den kleinsten Vögeln Europas. Es misst etwa neun Zentimetern und wiegt nur zwischen vier und sieben Gramm. Es ist in Südwest- und Mitteleuropa, Nordafrika und Kleinasien verbreitet. In Deutschland zieht es überwiegend von Oktober bis April ins Winterquartier nach Südfrankreich, Spanien oder Nordafrika. Das Sommergoldhähnchen kommt häufig vor und gilt als ungefährdet, es ist aber, aufgrund seiner Lebensweise und Größe, selten zu entdecken.

Lebensraum des Sommergoldhähnchens sind Nadel- und Mischwälder mit Nadelbäumen, bevorzugt Fichten, es kommt aber auch in Gärten und Parks vor. Sein Nest baut es bevorzugt in hohe Nadelbäume. Es ist kugelig und nach oben offen, außen aus Moos, Flechten und Spinnweben und innen mit kleinen Federn ausgepolstert. Das Sommergoldhähnchen ernährt sich von kleinsten Insekten und Spinnen, die es zwischen den Nadeln oder an Blättern aufsammelt.