Flora von Augsburg, Floristische Kartierung

 

Die botanische Erforschung Schwabens hat in unserem Verein eine lange Tradition: 

Im I. Bericht im Jahr 1848 erschien ein Aufsatz über "die Vegetationsgruppen in der Umgebung Augsburgs" von Friedrich Caflisch, einem der Gründungsmitglieder, der auch 1850 eine Augsburger Flora mit 933 Arten herausgab. Damit war der Grundstein für die botanische Erforschung gelegt; weitere Meilensteine waren das Werk von Holler über die Laub- und Lebermoose (1873), die Neubearbeitung der Flora von Weinhart und Lutzenberger (1898) oder die 1959 erschienenen "Vegetationsverhältnisse der weiteren Umgebung Augsburgs" von Bresinsky. 

Neue Maßstäbe setzte die von Fritz Hiemeyer 1978 herausgegebene Flora von Augsburg. Der 1965 gegründete Arbeitskreis Botanik - Ein Team aus rund 15 Bearbeitern - erarbeitete diese Regionalflora in über 5.000 Exkursionen. Die Kombination einer typischen Raster-Kartierung mit exakten Punkt-Verbreitungskarten für zahlreiche seltenere Arten setzte neue Maßstäbe - und liefert gleichzeitig wichtige Grundlagen für den Naturschutz.  

Eine der faszinierendsten Landschaften in unserem Arbeitsgebiet ist das Lechtal - eine biogeographische Nahtstelle Mitteleuropas, eine "Florenbrücke" zwischen Alpen und Alb mit vielen botanischen Besonderheiten.

 

Flora der Stauden

Wolfgang Winter kartiert die Gefäßpflanzen-Flora der Stauden - und führt damit die Tradition der floristischen Kartierung im Raum Augsburg fort, die seit der Herausgabe der "Flora von Augsburg" durch Dr. Fritz Hiemeyer im Jahr 1978 etwas ins Hintertreffen geraten ist.

 

Hinweis: Dieser Menüpunkt ist noch eine Baustelle.

Er wird sukzessive ergänzt.