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Höckerschwan

Der Höckerschwan (Cygnus olor) gehört zu Familie der Entenvögel (Anatidae), zur Unterfamilie der Gänse (Anserinae) und zur Gattung der Schwäne (Cygnus). Der Höckerschwan kam ursprünglich im nördlichen Mitteleuropa, im südlichen Skandinavien, im Baltikum und im Bereich des Schwarzen Meeres vor. In Asien reicht sein Vorkommen von Kleinasien bis Nordchina. Die Brutpopulationen in Westeuropa gehen ausschließlich auf ausgesetzte und verwilderte Vögel zurück. Auch in manchen Regionen Mitteleuropas war der Höckerschwan möglicherweise nie heimisch. Der Höckerschwan ist in Deutschland weit verbreitet und der am häufigsten vorkommende Schwan. Höckerschwäne sind auch im Winter bei uns anzutreffen. Wenn das Gewässer zufriert, wechseln sie in ein anderes Gebiet.

 

Der Höckerschwan brütet an Gewässern aller Art, auch in Parks und an künstlich angelegten Seen. Er ist relativ unanfällig Störungen gegenüber. Der Höckerschwan lebt von Wasserpflanzen und daran hängenden Kleintieren, die er, unter Wasser gründelnd, mit seinem langen Hals erreichen kann. Auch auf jungen Rapsfeldern ist er gelegentlich anzutreffen.

 

Höckerschwäne binden sich auf Lebenszeit. In der Brutzeit, ab März, verteidigen die männlichen Höckerschwäne ihr Territorium nachdrücklich, auch gegen näher kommende Menschen und stoßen dabei Fauchlaute aus. Das Nest wird von beiden Elternvögeln nahe dem Wasser, auf kleinen Inseln oder im seichten Wasser gebaut. Es ist ein großer Bau, der aus Reisern, Schilf und Rohr besteht. Die Nestmulde ist etwas mit Daunen ausgepolstert. Der Nestbau wird vom Männchen eingeleitet, dem sich das Weibchen später anschließt. Ein Gelege besteht in der Regel aus 5 - 8 Eiern, die vom Weibchen 35 - 38 Tage bebrütet werden. Die Küken sind Nestflüchter. Beide Eltern kümmern sich 4 - 5 Monate lang  um die Jungen. Insbesondere Weibchen tragen die Dunenküken gelegentlich (zum Schutz vor Raubfischen) zwischen den Schwingen auf dem Rücken. Zur elterlichen Brutfürsorge gehört ein Herausreißen von Unterwasservegetation, die die Dunenküken ohne die Elternvögel nicht erreichen könnten. Flügge sind die Jungvögel etwa in einem Alter von 120- 150 Tagen.

 

Größe / Flügelspannweite: ca. 140 - 160 cm / bis ca. 240 cm.

Lebensraum: Gewässern aller Art, auch in Parks und an künstlich angelegten Seen.

Nahrung: Wasserpflanzen die er, unter Wasser gründelnd, mit seinem langen Hals erreichen kann.

Brutpaare D / BY: 10,5 - 14,5 Tsd.  [NABU/DDA/BfN 2019] /  1200 - 1700 [LfU 2016].

Trend D (1992-2016): zunehmend [DDA/BfN 2019].

Trend BY (1985-max.2015): gleichbleibend [LfU 2016].

Individuen D (2011-2016) Winter: 79 Tsd. [DDA/BfN 2019].

Trend Winter D (1992-2016) zunehmend [DDA/BfN 2019].

Individuen BY* (2014/2015): z.B. (Auswahl) - wohl zusätzliche Wintergäste:

Sep 3.767, Okt 4.173, Nov 3.939, Dez 3.756, Jan 3.256, Feb 2253,  Mrz 2.124  [LfU 2016].

Gefährdung D / BY: ungefährdet [NABU 2016]  / ungefährdet [LfU 2016].

Anwesenheit in D / BY: ganzjährig zu beobachten.

 

*) aus Wasservogelzählung (2014/2015) [LfU 2016]

 

 

 

 

Quellen

 

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