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Sandregenpfeifer

Der Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula) gehört zur Ordnung der Limikolen oder Regenpfeiferartigen (Charadriiformes), zur Familie der Regenpfeifer (Charadriidae), zur Unterfamilie der Eigentlichen Regenpfeifer (Charadriinae) und zur Gattung Charadrius. Das Verbreitungsgebiet des Sandregenpfeifers erstreckt sich vom Nordosten Kanadas über Grönland, Island und die Tundrenzonen, die borealen Zonen und die gemäßigten Klimazonen Eurasiens bis an die Westküste des arktischen Nordamerikas. In Mitteleuropa brütet er im Küstengebiet der Nord- und Ostsee. Auf dem Frühjahrszug versammeln sich große Mengen der Vögel im Wattenmeer vor der schleswig-holsteinischen Küste. Im Binnenland ist er, besonders im April und Mai sowie von August bis Oktober, ein Durchzieher. Es werden drei nur gering differenzierte Unterarten unterschieden:


Charadrius hiaticula tundrae ist vom Norden Skandinaviens bis nach Sibirien verbreitet.


Charadrius hiaticula psammodroma brütet im Nordosten Kanadas, auf Grönland, Island, den Faröern sowie auf Jan Mayen. Sie überwintert in West- und Südafrika

 

Lebensraum des Sandregenpfeifers in Europa sind flache, vegetationslose Meeresküsten in Mittel- und Nordeuropa. Er überwintert an den Küsten in West- und Südeuropa sowie südlich der Sahara. Der Sandregenpfeifer ernährt sich von Würmern, Schnecken und Krebstieren, aber auch von Spinnen und Insekten.

 

Sandregenpfeifer brüten gewöhnlich an der Meeresküste auf freien Kies-, Sand- und trockenen Schlickflächen. Weit seltener an den Ufern von Binnengewässern oder auf Ödflächen. Das Nest ist eine mit winzigen Steinen ausgelegte Mulde am Boden, die vom Weibchen gescharrt wird. Es wird häufig unter Pflanzenhorsten errichtet. Das Weibchen legt 4 Eier, die von beiden Partnern 23 - 25 Tage lang bebrütet werden, bis die Küken schlüpfen. Die Küken sind Nestflüchter, sie verlassen das Nest bereits kurz nach dem Schlüpfen und suchen ihre Nahrung schon selbst. Sie werden jedoch von den adulten Vögeln bewacht und gehudert. Bei drohender Gefahr locken die Eltern die Angreifer in eine andere Richtung und versuchen so ihre Jungen zu schützen ('Verleiten'). Nach 3 - 4 Wochen sind die Jungvögel flügge.

 

Größe / Flügelspannweite: ca. 17 - 20 cm / ca. 35 - 41 cm.

Lebensraum: flache, vegetationslose Meeresküsten in Mittel- und Nordeuropa.

Nahrung: Würmer, Schnecken und Krebstieren, aber auch Spinnen und Insekten.

Brutpaare D: 850 - 950  [NABU/DDA/BfN 2019] / --- [LfU 2016].

Trend D (1992-2016): abnehmend [DDA/BfN 2019].

Winter / Durchzug D (2011-2016) ssp. hiaticula Winter: 90

  /ssp. hiaticula und tundrae:  Herbst: 25 Tsd. [DDA/BfN 2019].

Trend Durchzug (1992-2016) ssp. hiaticula: stark abnehmend [DDA/BfN 2019].

Durchzug BY* (2014/2015): Sep 7, Okt 1, Mrz 2, Mai 1 [LfU 2016].

Gefährdung D / BY: vom Aussterben bedroht [NABU 2016] / ---  [LfU 2016].

Anwesenheit in D / BY: von März bis Oktober zu beobachten.

 

*) aus Wasservogelzählung (2014/2015) [LfU 2016]

 

 

 

 

Quellen

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