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Zwergschnepfe

Die nur etwa lerchengroße Zwergschnepfe (Lymnocryptes minimus) gehört zur Ordnung der Limikolen oder Regenpfeiferartigen (Charadriiformes), zur Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae) und zur Gattung Lymnocryptes. Ihre Brutverbreitung reicht vom Nordosten Fennoskandiens und dem nordwestlichen Russland durch die Taigazone bis in den Osten Sibiriens. Die Zwergschnepfe brütet in der borealen (kaltgemäßigten Klimazone) und subborealen Zone von Nordost-Europa bis Ostsibirien. Früher noch Brutvogel in Deutschland, wurde der letzte Brutnachweis der Zwergschnepfe 1925 im heutigen Niedersachsen erbracht. Die Zwergschnepfe ist ein Zugvogel, der zwischen September und November südwärts zieht und von Mittel- und Westeuropa südwärts bis in die Tropen überwintert. Die Rückkehr in die Brutgebiete erfolgt zwischen April und Mai. Europa wird auf dem Zug in breiter Front überquert und einzelne Durchzügler oder Überwinterer sind in geeigneten Habitaten überall auch an sehr kleinen Gewässern zu finden. Sie werden jedoch aufgrund ihrer guten Tarnung und der versteckten Lebensweise oft übersehen.

 

Da sie sehr gut getarnt ist und sich gerne in der Vegetation versteckt aufhält, ist sie schwer zu entdecken. Sie fliegt auch erst auf, wenn man ihr sehr nahe kommt. Deshalb sind auch ihre Bestandszahlen nicht genau bekannt. Brutlebensraum der Zwergschnepfe sind offene Sümpfe, Flussauen und Moore und nasse Wiesen. Auf dem Zug ist sie in Verlandungszonen und Schlickflächen, auch an sehr kleinen Gewässern zu finden. Sie ernährt sich von Insekten und deren Larven, Ringelwürmern, kleinen Wasser- oder Landschnecken sowie gelegentlich von Sämereien oder anderen Pflanzenteilen. Die Zwergschnepfe gilt als eine vom Klimawandel besonders betroffene Art.

 

Paarbildung und Balz erfolgen kurz nach der Ankunft im Brutgebiet. Das Nest wird, möglichst gut versteckt, auf sehr feuchtem bis nassem Untergrund gebaut, manchmal aber auch auf Bulten oder an Zwergsträuchern. Das Nest ist eine bis zu 5 cm tiefe Mulde, die spärlich mit Pflanzen ausgekleidet wird. Das Gelege besteht aus 3 - 4 Eiern, die 21 - 24 Tage bebrütet werden, vermutlich nur vom Weibchen. Es beteiligen sich jedoch beide Partner an der Jungenaufzucht. Nach 19 - 20 Tagen sind die Jungen selbstständig.

 

Größe / Flügelspannweite: ca. 18 - 20  cm / ca. 33 - 36  cm.

Lebensraum: Brut: offene Sümpfe, Flussauen und Moore uns nasse Wiesen;

  Zug: in Verlandungszonen und Schlickflächen, auch an sehr kleinen Gewässern.

Nahrung: Insekten, wirbellosen Kleintiere, gelegentlich Pflanzensamen.

Brutpaare D: ---  [NABU/DDA/BfN 2019].

Winter/Durchzug  (2011-2016): Winter: 1001 - 3000, Frühj.: 1001 - 3000 [DDA/BfN 2019].

Individuen BY* (2014/2015): Okt 1, Nov 3, Dez 4  [LfU 2016].

Gefährdung D:  gefährdet  [NABU 2016].

Anwesenheit in D:  von September bis April zu beobachten.

 

*) aus Wasservogelzählung (2014/2015) [LfU 2016]

 

 

 

 

Quellen

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