Das Rosen-Flechtenbärchen oder die Rosenmotte (Miltochrista miniata) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Unterfamilie der Bärenspinner (Arctiinae), er kommt in Nord- und Mitteleuropa weit verbreitet, aber selten vor. Laut Roter Liste D steht er, ebenso wie in Bayen, auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten. Die Falter sind überwiegend nachtaktiv.
Lebensraum: in luftfeuchten, warmen Misch-, Bruch- und Moorwäldern und
in mit Büschen dicht bewachsenen Habitaten.
FLugzeit: normalerweise Mitte Juni bis Mitte August.
Machmal schon ab Anfang Mai bis Ende September / Anfang Oktober.
Entwicklung: Das Weibchen legt seine Eier in kleinen Grüppchen an Baumrinde ab.
Raupenzeit: Mitte Juni bis Mitte August und nach der Überwinterung
bis in den Juni des darauffolgenden Jahres.
Raupennahrung: Algen, Moose und Flechten; die Raupe lebt auf Ästen von Laubbäumen
wie etwa Buche (Fagus), Eiche (Quercus) und Birke (Betula).
Überwinterung: unter der Rinde.
Verpuppung: im darauffolgenden Jahr an einem Ast, in einem dichten bräunlichen Gespinst.