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Kurzschwänziger Bläuling

Der Kurzschwänzige Bläuling (Cupido argiades) galt nach der Roten Liste für Bayern von 2003 noch als ausgestorben, inzwischen wurde er aber in Bayern wiederholt nachgewiesen, auch südlich der Donau (sh. Fotos). Der wärmeliebende Kurzschwänzige Bläuling war ursprünglich vor allem am Oberrheingraben beheimatet. Er gilt als ausbreitungsfreudig und profitiert wohl von der Klimaerwärmung.

 

Lebensraum: warme, blüten- und gebüschreiche Wiesen.

Raupenfutterpflanzen: verschiedene Schmetterlingsblütler (Faboideae), z.B. Hornklee (Lotus corniculatus), Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus), Bunte Kronwicke (Securigera varia) Luzerne (Medicago sativa), Wiesen-Klee (Trifolium pratense), Süß-Tragant (Astragalus glycyphyllos) [Tolman Lewington 1998], Stechginster (Ulex europaeus) u.a.

Flugzeit: zwei Generationen, von Ende April bis Mitte Juni und von Juli bis August.

Flügelspannweite: 25 – 35 mm.

Überwinterungsform: die Raupen der 2. Generation überwintern.

 

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