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Riesenholzwespe

Die Riesenholzwespe (Urocerus gigas) gehört innerhalb der Ordnung der Hautflügler und der Unterordnung der Pflanzenwespen zur Familie der Holzwespen (Siricidae). Sie ist weltweit verbreitet und die größte Vertreterin dieser Familie, wie auch die größte Wespe in Europa. Totz des hornissenartigen Aussehens  ist sie völlig harmlos.


Die Riesenholzwespe legt ihre Eier bevorzugt unter die Rinde von Tannen und Fichten, gerne in frisch gefällte Bäume, so gelangen die Larven auch in Bauholz. Der Legebohrer wird für die Eiablage bis zum Ansatz tief in das Holz getrieben. Ein Weibchen legt 400 – 500 Eier ins Holz. Mit dem Schleim um die Eier werden Sporen des Tannen-Schichtpilzes (Amylostereum chailetii) aus speziellen Organen des Weibchens übertragen. Der Pilz zersetzt das umliegende Holz und bereitet so den Nährboden für die Wespenlarven. Die Larve bohrt bis zu 40 Zentimeter lange Gänge im Holz. Sie kann keine Zellulose verdauen, stattdessen nutzt sie neben Zellinhaltsstoffen des Holzes auch Pilzfäden als Nahrung. Die Entwicklung der Larve dauert üblicherweise zwei bis drei Jahre, manchmal länger. Die erwachsene Larve bildet nahe der Rinde eine Puppenwiege, woraus sich die Imago an die Oberfläche nagt. [Wikipedia 2019].


Bei vermehrten Auftreten kann die Riesenholzwespe ein Holzschädling sein. Die Riesenholzwespen-Schlupfwespe (Rhyssa persuasoria) ist ein Parasitoid von Larven der Riesenholzwespe.


Lebensraum: sonnige Lichtungen in Nadelwäldern, oft in der Nähe von frisch gefällten Stämmen.

Nahrung Imago: Pollen(?)

Nahrung Larve: sh. oben

Körperlänge: W 24 - 44 mm, M 12 - 32 mm.

Vorkommen: Juni bis September.