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Bienenkäfer

Zur Gattung Trichodes gehören zwei Arten von Bienenkäfern, nämlich der Gemeine Bienenkäfer (Trichodes apiarius) und der Zottige Bienenkäfer (Trichodes alvearius), beide gehören zur Familie der Buntkäfer (Cleridae). Sie werden auch Immenkäfer, Immenwolf oder Bienenwolf genannt (nicht zu verwechseln mit der Wespenart Philanthus triangulum aus der Familie der Grabwespen (Crabronidae), für die der Name Bienenwolf eigentlich gebräuchlich ist). Der Gemeine Bienenkäfer gilt noch als ungefährdet, ist aber gebietsweise bereits selten geworden, der Zottige Bienenkäfer gilt allgemein als gefährdet.

 

Unterscheidungsmerkmale sind u.a.: der Gemeine Bienenkäfer hat keine schwarze Flügelnaht, die dritte schwarze Binde befindet sich ganz am Ende des Hintérleibs (beim zottigen B. folgt noch eine kleine rote Binde).

 

Die Weibchen der Bienenkäfer legen ihre Eier in der Nähe von Nestern verschiedener Solitärbienen (z.B. Mauerbienen) ab. Die Larven dringen in die Nester ein und leben dort räuberisch von Vorräten, Eiern, Larven und Puppen der Bienen. Schließlich verpuppt sich die Larve, aus der später der Käfer schlüpft. Manchmal werden auch Stöcke von Honigbiene befallen.

Lebensraum: warme sonnige Orte, z. B. Waldränder, Gebüschsäume, Trockenwiesen.

Nahrung Imago: Blütenpollen und kleinere blütenbesuchende Insekten;
Nahrung Larven: Vorräte, Eier, Larven und Puppen von Bienen.
Körperlänge: 9 - 16 mm.
Vorkommen: Mai bis Juli.