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Braunscheckauge

Das Braunscheckauge (Lasiommata petropolitana) gilt sowohl in Deutschland, als auch in Bayern, als extrem seltene Art mit geografischer Restriktion. Dort wo es vorkommt, z. B. in den Bayerischen Alpen, kann es durchaus etwas häufiger sein. Vom ähnlichen Braunauge (Lasiommata maera), ist es vor allem durch eine Binde am Rand der Flügelunterseite (Diskalbinde) zu unterscheiden.

Lebensraum: steinige, sandige oder felsige Hänge und Waldränder oder Lichtungen; in Deutschland/Österreich hauptsächlich in den Alpen.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): von ca. 600 - 2300 m, hauptsächlich zwischen ca. 1300 - 1600 m.
Raupenfutterpflanzen: Gräser, z.B. Schaf-Schwingel (Festuca ovina), Wolliges Honiggras (Holcus lanatus), Landreitgras (Calamagrostis epigeios) u. a. [Bellmann 2003]
Flugzeit: Mitte April bis Anfang August.
Flügelspannweite: ca. 35 mm.

Überwinterungsform: die Raupe überwintert.

 

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