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Pfeileule

Die Pfeileule (Acronicta psi), auch Schleheneule genannt, ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie kommt in Europa weit verbreitet, aber mit Lücken vor und gilt als ungefährdet.  Die Falter sind nachtaktiv, sie kommen gerne an Blüten (z.B. Sommerflieder), fliegen aber auch künstliche Lichtquellen und Köder an.

Die Falter der Erlen-Pfeileule (Acronicta cuspis), der Pfeileule (Acronicta psi) und der Dreizack-Pfeileule (Acronicta tridens) sind sich sehr ähnlich und daher mittels äußerer Merkmale, nicht sicher zu unterscheiden.

Lebensraum: Buschlandschaften, Laubwälder, Waldränder, Steppen sowie Gärten und Parks (in den Alpen bis auf 1600 m Höhe).

Raupenfutterpflanzen: polyphag, Blätter von Laubbäumen wie Birken (Betula), Erlen (Alnus), Eichen (Quercus), Weiden (Salix), Pappeln (Populus), Linden (Tilia), Ulmen (Ulmus), Hainbuchen (Carpinus), Birnen (Pyrus), Prunus, Äpfel (Malus) und Mehlbeeren (Sorbus) [Fibiger et al. 2009]. Ebert et al. (1997) geben noch an: Buchen (Fagus), Haseln (Corylus), Zierquitte (Chaenomeles), Weißdorne (Crataegus), Felsenbirnen (Amelanchier), Rosen (Rosa) und Gattung Rhus (u.a. Sumacharten).

Flügelspannweite: 37 - 44 mm.

Flugzeit: Zwei Generationen, Flugzeit von Mai bis Juni und von Juli bis August.

Überwinterungsform: die Puppe überwintert.

 

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