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Eichenspinner

Der Eichenspinner (Lasiocampa quercus), auch Quittenvogel genannt, ist ein Schmetterling aus der Familie der Glucken (Lasiocampidae). Er darf nicht mit dem Eichen-Prozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae) verwechselt werden, dessen Raupen im 3. Raupenstadium (Mai - Juni) durch feinste Haare toxische Reaktionen beim Menschen auslösen können. Der Eichenspinner steht in Deutschland auf der Vorwarnliste bedrohter Arten. Die Geschlechter sehen unterschiedlich aus (Sexualdimorphismus).

Lebensraum: z.B. Moore, buschige Magerrasen mit Waldkontakt und lichte Auwälder; im Gebirge (bis zur Baumgrenze) häufiger.
Raupenfutterpflanzen: vorwiegend verschiedene krautige Planzen, etwa Schlehdorn (Prunus spinosa), Brombeere (Rubus fruticosus), Besenginster (Cytisus scoparius), Blaubeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), Besenheide (Calluna vulgaris), kaum dagegen - anders als der Name vermuten ließe - Eichen (Quercus) [Bellmann 2003] .
Flugzeit: Ende Juni bis Mitte August.
Die überwinternden Raupen findet man von September bis Mai des nächsten Jahres.
Flügelspannweite: Männchen: ca. 45 - 60 mm, Weibchen: ca. 60 - 80 mm
Die Raupen werden bis ca. 80 mm lang.

 

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