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Kleines Nachtpfauenauge

Das Kleine Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia) gehört zur Familie der Pfauenspinner (Saturniidae) und ist ein großer und farbenprächtiger Nachtfalter. Es lebt in Deutschland und Bayern zwar noch verbreitet, steht aber in einigen Gebieten bereits auf der Vorwarnliste. Zu sehen ist es nur selten, was auch damit zusammenhängt, dass es nur etwa eine Woche fliegt. Die Männchen sind tagaktiv, die Weibchen nachtaktiv.

Das Männchen fliegt tagsüber, angelockt von den Duftstoffen der Weibchen, die es mit seinen Fühlern über weite Entfernungen riechen kann. Einziger Zweck des kurzen Lebens der Falter ist die Fortpflanzung, sie besitzen keine Mundwerkzeuge. Die Augen sollen Fressfeinde abschrecken.

Das Kleine Nachtpfauenauge ist Schmetterling des Jahres 2012.

Lebensraum: offenes Gelände mit Sträuchern, lichte Wälder.
Raupenfutterpflanzen: Vorliebe für holzige Rosengewächse, in Süddeutschland gerne Schlehe (Prunus spinosa), in Norddeutschland mehr an Besenheide (Calluna vulgaris), aber auch Salweide (Salix caprea), Himbeere (Rubus idaeus)Brombeere (Rubus sectio Rubus), Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria), Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), Wiesensalbei  (Salvia pratensis) u.v.a. [Bellmann 2003]
Flugzeit: zwischen April und Mai, nur für etwa eine Woche.
Flügelspannweite: 60 - 85 mm. Die Raupen werden ca. 60 Millimeter lang.

Überwinterungsform: Die Puppe überwintert (manchmal mehrmals).

 

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