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Gemeine Blutzikade

Die Gemeine Blutzikade (Cercopis vulnerata) ist in Deutschland häufig, sie wurde zum Insekt des Jahres 2009 ernannt. Mit ihrer Färbung täuscht sie Giftigkeit vor, außerdem kann sie bei Gefahr weit springen. Wird sie angegriffen, sondert sie eine übelriechende Flüssigkeit ab, die Fressfeinde abschreckt. Die Larven leben an Wurzeln, in selbst erzeugten Schaumhüllen, dem sogenannten „Kuckucksspeichel“.

Lebensraum: bevorzugt mäßig trockene bis mäßig nasse Standorte in sonnigen bis halbschattigen Lagen (Magerrasen, Weiden, Waldlichtungen, Weg- und Grabenränder, Hochstaudenfluren und lichte Wälder).
Nahrung: saugt Pflanzensäfte von hochwüchsigen Kräutern und Gräsern, z.B. Glatthafer, Große Brennnessel oder Lupinen.
Körperlänge: 9 - 11 mm.
Vorkommen (erwachsen): in tieferen Lagen von Anfang Mai bis Mitte Juli, in höheren Lagen von Juni bis Ende August.