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Eisente

Die Eisente (Clangula hyemalis) gehört, innerhalb der Familie der Entenvögel (Anatidae), zur Unterfamilie Anatinae und dort zur Tribus der Meerenten und Säger (Mergini). Sie ist in dieser Gruppe nicht nur die kleinste Art, sondern unterscheidet sich auch anderweitig, z.B. im Körperbau oder damit, dass sie ihr Gefieder dreimal im Jahr wechselt. In ihrem Verbreitungsgebiet, zirkumpolar von den Tundren bis zur Packeisgrenze reichend, ist sie die häufigste Entenart. Die Überwinterungsgebiete der europäischen Populationen liegen u.a. südwestlich von Grönland und in der Ostsee. Aufgrund drastischer Bestandrückgänge, u.a. in der Ostsee, hat die IUCN sie 2012 als gefährdet („vulnerable“) eingestuft.

Brutlebensraum der Eisente sind Süßgewässer der arktischen Tundra. Das Nest wird verborgen in der Vegetation gebaut und liegt meist in Wassernähe. Die Eisente ernährt sich von Schalentieren, Weichtieren und Fischen, die sie tauchend, auch in größeren Tiefen, fängt. Sie kann auch direkt aus dem Flug ins Wasser tauchen.