Bitte halten Sie Ihr Smartphone quer
oder ziehen Sie das Fenster breiter,
um Bilder anzuzeigen und zu zoomen.
Danke.

Spießente

Die Spießente (Anas acuta) gehört innerhalb der Familie der Entenvögel (Anatidae) zur Unterfamilie der Echten Enten (Anatinae), zur Tribus (Gruppe) der Gründelenten und zur Gattung Anas. Sie kommt im Norden Eurasiens und Nordamerikas weit verbreitet vor. In Nord- und Osteuropa ist die Spießente verbreitet, in Mitteleuropa brütet sie nur unregelmäßig und eher selten. In Deutschland brütet sie in geringer Zahl vor allem in der Norddeutschen Tiefebene. Die europäischen Spießenten überwintern in Westeuropa, Südeuropa oder Afrika. Sie können dann teilweise als Durchzügler bei uns beobachtet werden. Die Spießente gilt laut Roter Liste D als gefährdet, in Bayern zieht sie fast ausschließlich nur durch. Weltweit gilt sie laut IUCN noch als ungefährdet, ihre Bestände nehmen aber ab.

 

Als Lebensraum bevorzugt die Spießente offene Landschaften, z.B. flache Binnengewässer, Moore, Feuchtwiesen, Überschwemmungsbereiche größerer Flüsse und vegetationsreiche Seen. Sie ernährt sich überwiegend von Wasserpflanzen, die sie im flachen Wasser gründelnd aufnimmt.

 

Die Paarbildung beginnt bereits während des Winterzuges zurück in die Brutgebiete.  Die Brutzeit liegt zwischen April und Juni. Das möglichst gewässernahe Nest befindet sich am Boden und wird nur vom Weibchen gebaut. Es liegt meist in der Riedzone auf einer trockenen Erhebung. Das flache Nest besteht aus Pflanzenmaterial und ist mit Daunen ausgepolstert. Das Weibchen legt 8 - 12 Eier und bebrütet sie 22 bis 24 Tage. Brut und Aufzucht der Jungen erfolgt allein durch das Weibchen. Die Erpel halten sich anfangs noch in Nestnähe auf. Später schließen sie sich mit anderen Erpeln zusammen und ziehen in Richtung der Mauserplätze. Die frisch geschlüpften Dunenküken werden vom Weibchen zum nächsten Gewässer geführt, wo sie die ersten Wochen von Insekten leben, die sie von der Wasseroberfläche abpicken. Nach 46 - 47 Tagen sind sie flügge, bleiben aber noch beim Muttervogel.

 

Größe / Flügelspannweite: 51 - 62 cm (mit Feder 10 cm länger) / 87 - 97 cm.

Lebensraum: flache Binnengewässer, Moore, Feuchtwiesen, Überschwemmungsbereiche größerer

   Flüsse und vegetationsreiche Seen.

Nahrung: überwiegend Wasserpflanzen, die sie im flachen Wasser gründelnd aufnimmt.

Brutpaare D / BY: 15 - 20   [NABU/DDA/BfN 2019] / 0  [LfU 2016].

Trend D (1992-2016): zunehmend [DDA/BfN 2019].

Individuen D Winter: 15,5 Tsd. / Frühjahr 19,5 Tsd. [DDA/BfN 2019].

Trend D Winter/Durchzug (1992-2016): stark zunehmend [DDA/BfN 2019].

Individuen BY* (2014/2015): Jul 0 Aug 0, Sep 843, Okt 107, Nov 116,

   Dez 83, Jan 118, Feb 129, Mrz 132, Apr 53 , Mai 0, Jun 0 ([LfU 2016].

Gefährdung D  / BY: Gefährdet [NABU 2016] / nicht bewertet  [LfU 2016].

Anwesenheit in D / BY: vor allem als Durchzügler.

 

*) aus Wasservogelzählung (2014/2015) [LfU 2016]

 

 

 

Quellen



  • Technische Details
    FirmaCanon
    ModellCanon EOS-1D Mark IV
    Belichtungszeit1/640
    ISO-Empf.1000
    Objektiv[X] Canon EF 600mm f/4L IS II USM
    Blendenzahl11
    Brennweite1200
    Bilddetails
    BeschreibungSpießente
    Fotograf© Katrin Habenicht
    Datum25.04.2014, Uhrzeit: 07:23 Uhr
    Ort Wedel
    CopyrightKatrin Habenicht (www)
    Dateiname_C2D3115_Spiessente-2-PS.jpg
    Spießente
    Tags: